Die BlowerDoor Messung

Die BlowerDoor Maschine wird in eine Außenöffnung des Gebäudes eingebaut. Das Gebäude befindet sich im Nutzungszustand, alle Öffnungen in der Außenhaut und zu unbeheizten Bereichen wie z.B. zum kalten Keller sind verschlossen.
Mit Hilfe des Ventilators wird im Gebäude ein Über- oder Unterdruck von ca 50 Pascal erzeugt, dies entspricht in etwa einer Windstärke von circa 4-5.
Sobald der Druck aufgebaut ist, kann mit der Leckagesuche begonnen werden. Selbst kleine Undichtigkeiten sind fühlbar.
Es kann z.B. kontrolliert werden, ob alle Fenster richtig eingestellt sind und luftdicht schließen oder ob die Winddichtungsfolie im Dachbereich keine warme Luft nach Außen durchlässt.
An den Druckmessgeräten wird zudem der Gebäudedruck und der Arbeitsdruck des Ventilators abgelesen. Die Ergebnisse der verschiedenen Messreihen werden in den Computer eingegeben und es kann sofort eine Aussage darüber getroffen werden, wieviel Luft durch eventuelle Undichtigkeiten verloren geht. Der Test ist nach circa eineinhalb bis zwei Stunden beendet.
Das Ergebnis der Messung ist die Luftwechselrate des Gebäudes pro Stunde bei einer durch- schnittlichen Druckdifferenz von 50 Pascal.
 
    
Die Grenzwerte liegen bei:
 
1,5 fach bei Gebäuden mit Lüftungsanlage.
 
3,0 fach bei Gebäuden ohne Lüftungsanlage.
Es ist leicht zu erkennen, weshalb ein BlowerDoor Test durchgeführt werden sollte:
 
Ist das Gebäude dicht, heizen Sie nicht für draußen !